12. August 2020 | FSJ

FSJ in Süddeutschland

Marisa und Hanna, ihr beiden seid letzten Sommer für ein FSJ zum Forggenhof (Tagungs- und Begegnungsstätte im Bund FeG) gezogen. Wie kam es zu dieser Entscheidung nach Süddeutschland zu gehen, um ein Jahr in einem Gästehaus zu arbeiten?

Marisa: Normalerweise kennt man die typischen Stellen in der Pflege oder die meisten Jugendlichen wollen ins Ausland, aber das konnte ich mir für mich nicht vorstellen. Gerne wollte ich den Hotelbetrieb kennenlernen.

Der Forggenhof ist modern und geschmackvoll gestaltet und wie ein Hotel sehr liebevoll und komfortabel ausgestattet. Das Arbeiten in einem kleinen Team ist manchmal eine Herausforderung, macht aber umso mehr Spaß, weil man sich besser kennt. Außerdem ist die Aussicht von hier auf den Forggensee und die Berge wunderschön/unschlagbar. „Man kann es sich noch so schön ausmalen, man muss es erleben.“

Hanna: Mir war es wichtig nach der Schule zu arbeiten, aber ich war mir noch nicht sicher in welchem Bereich ich arbeiten möchte. Also habe ich mich dazu entschieden ein FSJ zu machen, um mich zu orientieren und praktische Erfahrungen zu sammeln. Das Haus, das Team und die Landschaft waren ausschlaggebend dafür, dass ich mich für den Forggenhof entschieden habe.

Der Wunsch von uns Mitarbeitenden im Diakonischen Jahr ist es, dass junge Menschen in ihrem Freiwilligendienst Orientierung und Wachstum in Bezug auf ihren Glauben, Fragen der Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftlicher Verantwortung sowie beruflicher Orientierung erleben. Wo habt ihr diesbezüglich Wachstumsschritte erlebt?

Marisa: Die Seminare vom Diakonischen Jahr und die Zeit am Forggenhof haben dazu beigetragen, dass ich mir sicherer bin, in welche berufliche Richtung ich gehen möchte. Auch wenn ich immer noch nicht weiß, wie es nach meinem FSJ weitergeht, kann ich mich voll und ganz auf Jesus verlassen. Er hat einen guten Plan für mich.

Hanna: Während meinem FSJ habe ich viele Krisen erlebt. Doch wenn ich jetzt zurückblicke, sehe ich die viele Unterstützung und Anteilnahme die ich durch die Mitarbeiter des Diakonischen Jahrs, aber auch durch das Forggenhof-Team erfahren durfte. So bin ich sowohl in meinem Glauben als auch in mir selbst gewachsen und kann jetzt mehr auf Gott vertrauen.

Warum würdet ihr anderen Jugendlichen raten ein FSJ zu machen?

Marisa: Ein FSJ ist eine super Möglichkeit, sich neu zu orientieren und berufliche Erfahrungen zu sammeln. Du wächst an deiner Persönlichkeit und lernst dich besser kennen. Und das Beste ist: Durch deine Hilfe/deinen Dienst kannst du anderen Freude machen. Das ist ein Jahr, das dich prägen wird und du nie vergessen wirst!

Hanna: Ein FSJ ist eine tolle Möglichkeit, um in sich selber zu wachsen, Orientierung zu finden und neue Dinge aus zu probieren. Es gibt viele unterschiedliche Bereich in denen man ein FSJ/BFD machen kann und es ist für jeden was dabei.Mir hat die Arbeit am Forggenhof besonders viel Freude bereitet, durch die Unterschiedlichen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte und die vielen Kontakte, die ich knüpfen konnte.

 

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